Rechtssatz RS0051422
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0051422
Entscheidungsdatum
12.08.1999
Rechtssatz
Das in § 11 Abs 2 Z 4 AÜG normierte Verbot der - auch erstmaligen - Befristung des Arbeitsverhältnisses ohne sachliche Rechtfertigung dient dazu, die Abwälzung des Beschäftigungsrisikos auf den Arbeitnehmer zu verhindern.Das in Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer 4, AÜG normierte Verbot der - auch erstmaligen - Befristung des Arbeitsverhältnisses ohne sachliche Rechtfertigung dient dazu, die Abwälzung des Beschäftigungsrisikos auf den Arbeitnehmer zu verhindern.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 161/91
Entscheidungstext OGH 28.08.1991 9 ObA 161/91
Veröff: SZ 64/114 = ecolex 1991,874 = Arb 10967 = RdW 1993,153
- 8 ObA 130/99x
Entscheidungstext OGH 12.08.1999 8 ObA 130/99x
Beisatz: Eine Befristung des Dienstverhältnisses "bis zum Ende des Auftrages der Firma P" ist auch im Anwendungsbereich des ABGB oder des AngG nicht ausreichend, im Geltungsbereich des AÜG aber jedenfalls nicht zulässig. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0051422
Dokumentnummer
JJR_19910828_OGH0002_009OBA00161_9100000_004