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Rechtssatz RS0052347×

Rechtssatz RS0052347

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0052347

Entscheidungsdatum

26.01.2017

Norm

BArbUG §7 Abs3
UrlG §4 Abs2

Rechtssatz

Das Urlaubsgesetz verbietet die Vereinbarung des Urlaubsverbrauches für Zeiten, für welche die Arbeitsleistung des Arbeitnehmer unter Anspruch auf Fortzahlung des Entgeltes aus anderen Gründen entfällt Ausschussbericht 276 BlgNR 14 Gesetzgebungsperiode 3). Wird entgegen dem gesetzlichen Verbot der Urlaub trotzdem für die Zeit der Arbeitsverhinderung vereinbart, so zählen die in die Zeiten der Arbeitsverhinderung fallenden Urlaubstage nicht auf den gesetzlichen Urlaubsanspruch.

Entscheidungstexte

  • 14 Ob 159/86
    Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 159/86
    Veröff: SZ 59/179 = WBl 1987,101 = Arb 10561
  • 8 ObA 1/15b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2015 8 ObA 1/15b
    Vgl; Beisatz: Für einen bereits feststehenden Ersatzruhetag (§ 6 ARG) kann keine wirksame Urlaubsvereinbarung getroffen werden. Mit der an diesem Tag gewährten bezahlten Freizeit wird der Ersatzruheanspruch konsumiert. (T1)
  • 9 ObA 121/16h
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 9 ObA 121/16h
    Veröff: SZ 2017/9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0052347

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2019

Dokumentnummer

JJR_19861021_OGH0002_0140OB00159_8600000_004