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Rechtssatz RS0052399×

Rechtssatz RS0052399

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0052399

Geschäftszahl

8Ob540/84; 3Ob569/95

Entscheidungsdatum

29.11.1995

Norm

AGBKr Pkt5
Scheckkartenbedingungen Pkt2
Scheckkartenbedingungen Pkt3
Scheckkartenbedingungen Pkt4
Scheckkartenbedingungen Pkt7

Rechtssatz

Wird dem Kreditinstitut der Diebstahl von Scheckformular und Scheckkarte bekanntgegeben, so müssen vom Kreditinstitut die Ausstellerunterschriften auf eingereichten Schecks mit der bei der kontoführenden Filiale des Kontoinhabers hinterlegten Musterunterschrift verglichen werden. Ergibt diese Überprüfung der Unterschriften nach ihrem Gesamtbild nicht die erforderliche Übereinstimmung, so ist der Scheck wie jeder andere "nicht garantierte" Scheck zu behandeln, dh das Kreditinstitut darf die Verfügung über das Konto in Form der Honorierung des Schecks nicht durchführen, wobei ihre Dienstnehmer mit der Sorgfalt erfahrener Sachbearbeiter vorzugehen haben.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 540/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 540/84
    Veröff: SZ 57/185 = EvBl 1985/89 S 456
  • 3 Ob 569/95
    Entscheidungstext OGH 29.11.1995 3 Ob 569/95
    Auch

Schlagworte

SW: Arbeitnehmer

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0052399

Dokumentnummer

JJR_19841122_OGH0002_0080OB00540_8400000_002