Rechtssatz RS0053185
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0053185
Entscheidungsdatum
03.08.2018
Norm
BAO §11
BAO §224
FinStrG §26 Abs2
FinStrG §33
StPO §494
Rechtssatz
Der Berufungswerber (Geschäftsführer einer nunmehr im Konkurs befindlichen GmbH) kann gemäß § 11 BAO zur Haftung für die von ihm verschuldete Abgabenverkürzung (33 Abs 2 lit a FinStrG) herangezogen werden. Darum wird das Erstgericht nach der Feststellung eines wirklichen Einnahmenausfalls (Konkursakt) über die Erteilung einer Weisung (§ 26 Abs 2 FinStrG) auf Entrichtung) der sodann mit Haftungsbescheid (§ 224 Abs 1 BAO) geltend zu machenden Abgabenschuld zu beschließen haben (§ 494 StPO).Der Berufungswerber (Geschäftsführer einer nunmehr im Konkurs befindlichen GmbH) kann gemäß Paragraph 11, BAO zur Haftung für die von ihm verschuldete Abgabenverkürzung (33 Absatz 2, Litera a, FinStrG) herangezogen werden. Darum wird das Erstgericht nach der Feststellung eines wirklichen Einnahmenausfalls (Konkursakt) über die Erteilung einer Weisung (Paragraph 26, Absatz 2, FinStrG) auf Entrichtung) der sodann mit Haftungsbescheid (Paragraph 224, Absatz eins, BAO) geltend zu machenden Abgabenschuld zu beschließen haben (Paragraph 494, StPO).
Entscheidungstexte
- 13 Os 192/83
Entscheidungstext OGH 05.04.1984 13 Os 192/83
- 13 Os 129/10k
Entscheidungstext OGH 16.12.2010 13 Os 129/10k
Auch
- 13 Os 124/10z
Entscheidungstext OGH 16.12.2010 13 Os 124/10z
Vgl
- 13 Os 38/11d
Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 38/11d
Vgl; Beisatz: Eine solche ‑ nach dem Gesetz zwingend zu erteilende ‑ Weisung muss den zu entrichtenden Betrag konkretisieren. (T1)
- 14 Os 19/18b
Entscheidungstext OGH 03.08.2018 14 Os 19/18b
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0053185
Zuletzt aktualisiert am
17.09.2018
Dokumentnummer
JJR_19840405_OGH0002_0130OS00192_8300000_001