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Rechtssatz RS0053892

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0053892

Geschäftszahl

13Os158/85; 15Os118/95

Entscheidungsdatum

09.11.1995

Norm

B-VG Art140
FinStrG §53

Rechtssatz

Der OGH findet keinen Anlaß, die Verfassungsmäßigkeit des Paragraph 53, Absatz 4, FinStrG gemäß Artikel 140, B-VG in Beschwerde zu ziehen, weil die Kompetenzverschiedenheit für die Ahndung fahrlässig begangener Finanzvergehen je nachdem, ob sie allein verfolgt werden (finanzstrafbehördliche Zuständigkeit: Paragraph 53, Absatz eins, Litera b und Absatz 6, FinStrG) oder ob sie mit in die Zuständigkeit des Gerichts fallenden, vorsätzlich begangenen Finanzvergehen subjektiv (Paragraph 53, Absatz 3, FinStrG) oder objektiv (Paragraph 53, Absatz 4, FinStrG) konnex sind (Gerichtskompetenz), als eine sachliche Differenzierung verstanden wird, die in gleichartiger Form im allgemeinen Strafprozeß (Zuständigkeitsverschiebungen kraft Paragraph 56, StPO) Platz greift. Das Gesagte gilt nach ständiger Rechtsprechung in Finanzstrafsachen auch bei einer gemäß Paragraph 57, StPO getrennten Verfahrensführung.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 158/85
    Entscheidungstext OGH 17.10.1985 13 Os 158/85
  • 15 Os 118/95
    Entscheidungstext OGH 09.11.1995 15 Os 118/95
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0053892

Dokumentnummer

JJR_19851017_OGH0002_0130OS00158_8500000_001