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Rechtssatz RS0055671×

Rechtssatz RS0055671

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0055671

Geschäftszahl

Ds81/32; Bkd10/68; Bkd33/68; Bkd34/70; Bkd43/74; Bkd5/75; Bkd53/75; Bkd31/76; Bkd11/75; Bkd13/80; Bkd26/83; Bkd111/84; Bkd31/85; Bkd14/87; Bkd89/86; Bkd111/89; 4Bkd7/97; 22Os11/15f; 20Ds16/21i

Entscheidungsdatum

05.04.2022

Rechtssatz

Wenn ein Rechtsanwalt von seiner Partei Kosten begehrt, deren Höhe maßlos ist, kann dies eine Beeinträchtigung der Ehre und des Ansehens des Standes, jedoch nicht auch eine Verletzung der Berufspflichten begründen.

Entscheidungstexte

  • Ds 81/32
    Entscheidungstext OGH 26.01.1933 Ds 81/32
    Veröff: SSt XIII/9
  • Bkd 10/68
    Entscheidungstext OGH 13.05.1968 Bkd 10/68
  • Bkd 33/68
    Entscheidungstext OGH 16.09.1968 Bkd 33/68
  • Bkd 34/70
    Entscheidungstext OGH 15.11.1972 Bkd 34/70
    Beisatz: Vgl aber AnwBl 1962,124; AnwBl 1970,226 ua. (T1)
  • Bkd 43/74
    Entscheidungstext OGH 04.11.1974 Bkd 43/74
    Veröff: AnwBl 1976,84
  • Bkd 5/75
    Entscheidungstext OGH 05.05.1975 Bkd 5/75
    Veröff: AnwBl 1976,229
  • Bkd 53/75
    Entscheidungstext OGH 01.12.1975 Bkd 53/75
    Vgl
  • Bkd 31/76
    Entscheidungstext OGH 15.11.1976 Bkd 31/76
    Vgl auch
  • Bkd 11/75
    Entscheidungstext OGH 05.07.1976 Bkd 11/75
    Veröff: AnwBl 1976,454
  • Bkd 13/80
    Entscheidungstext OGH 16.06.1980 Bkd 13/80
  • Bkd 26/83
    Entscheidungstext OGH 17.10.1983 Bkd 26/83
    Vgl auch
  • Bkd 111/84
    Entscheidungstext OGH 04.03.1985 Bkd 111/84
    Vgl auch; Veröff: AnwBl 1986,184
  • Bkd 31/85
    Entscheidungstext OGH 10.06.1985 Bkd 31/85
    Vgl auch; Beisatz: Verrechnung eines "wesentlich überhöhten" Honorars (506000,-- Schilling anstelle von gebührenden 347000,-- Schilling). (T2)
    Veröff: AnwBl 1986,464
  • Bkd 14/87
    Entscheidungstext OGH 11.09.1989 Bkd 14/87
    Vgl auch
  • Bkd 89/86
    Entscheidungstext OGH 11.12.1989 Bkd 89/86
    Vgl auch; Beisatz: Es entspricht den gefestigten Standesauffassungen und der ständigen Judikatur in Disziplinarsachen, daß die Geltendmachung überhöhter Honoraransprüche eines Rechtsanwaltes mit Ehre und Ansehen des Standes unvereinbar ist und daher ein Disziplinarvergehen gemäß § 2 DSt darstellt. (T3)
  • Bkd 111/89
    Entscheidungstext OGH 05.03.1990 Bkd 111/89
    Vgl auch; Beisatz: Verrechnung offenkundig überhöhter Honorare; Fahrlässigkeit genügt. (T4)
  • 4 Bkd 7/97
    Entscheidungstext OGH 08.06.1998 4 Bkd 7/97
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 22 Os 11/15f
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 22 Os 11/15f
    Auch
  • 20 Ds 16/21i
    Entscheidungstext OGH 05.04.2022 20 Ds 16/21i
    Gegenteilig; Beisatz: Nach § 1 Abs 1 erster Fall DSt wird der Rechtsanwalt auch dann in Ausübung seines Berufs tätig, wenn dies zwar nicht unmittelbar in der Besorgung fremder Angelegenheiten besteht, damit aber zusammenhängt. Das Tatbild der Berufspflichtenverletzung gilt sohin – ungeachtet, ob in eigener Sache gehandelt wird oder nicht – dann als erfüllt anzusehen, wenn gesatztes Recht oder die verfestigte Standesauffassung eine Berufspflicht aufstellt und vom Rechtsanwalt in Ausübung des Berufs dagegen verstoßen wird. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1933:RS0055671

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.05.2022

Dokumentnummer

JJR_19330126_OGH0002_0000DS00081_3200000_001