Rechtssatz RS0056696
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0056696
Geschäftszahl
2Ob351/54; 7Ob253/56; 1Ob334/75; 6Ob545/77; 6Ob513/88; 4Ob56/21w
Entscheidungsdatum
27.07.2021
Rechtssatz
Nicht eine strafgerichtliche Verurteilung an sich, sondern das der Verurteilung zugrundeliegende ehrlose und unsittliche Verhalten stellt einen Scheidungsgrund dar.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 351/54
Entscheidungstext OGH 19.05.1954 2 Ob 351/54
Veröff: RZ 1954,14
- 7 Ob 253/56
Entscheidungstext OGH 23.05.1956 7 Ob 253/56
- 1 Ob 334/75
Entscheidungstext OGH 04.02.1976 1 Ob 334/75
Beisatz: Es ist das der Verurteilung zugrunde liegende Verhalten darauf zu prüfen, ob es ehrlos oder unsittlich ist. In besonders gelagerten Einzelfällen kann allerdings ein Verbrechenstatbestand schon seiner Natur nach einen absoluten Scheidungsgrund bilden, wie etwa die Beteiligung an einem Mord. (T1)
- 6 Ob 545/77
Entscheidungstext OGH 03.03.1977 6 Ob 545/77
Veröff: RZ 1978/51 S 112
- 6 Ob 513/88
Entscheidungstext OGH 25.02.1988 6 Ob 513/88
Vgl auch
- 4 Ob 56/21w
Entscheidungstext OGH 27.07.2021 4 Ob 56/21w
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0056696
Zuletzt aktualisiert am
17.09.2021
Dokumentnummer
JJR_19540519_OGH0002_0020OB00351_5400000_001