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Rechtssatz RS0056891×

Rechtssatz RS0056891

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0056891

Geschäftszahl

1Ob243/50; 2Ob177/59; 6Ob120/62; 6Ob335/66; 6Ob79/73 (6Ob80/73); 4Ob574/75; 4Ob654/75; 6Ob567/79; 7Ob586/88

Entscheidungsdatum

30.06.1988

Rechtssatz

Der Umstand, daß ein Ehegatte eine Verfehlung des anderen nicht als ehestörend empfunden hat, bewirkt nur, daß auf diese Tatsache die Scheidungsklage nicht gestützt werden kann, nicht aber auch, daß darauf bei der Verschuldensabwägung nicht Bedacht zu nehmen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 243/50
    Entscheidungstext OGH 03.05.1950 1 Ob 243/50
    Veröff: SZ 23/131
  • 2 Ob 177/59
    Entscheidungstext OGH 20.05.1959 2 Ob 177/59
  • 6 Ob 120/62
    Entscheidungstext OGH 09.05.1962 6 Ob 120/62
  • 6 Ob 335/66
    Entscheidungstext OGH 01.02.1967 6 Ob 335/66
    Veröff: EFSlg 8644
  • 6 Ob 79/73
    Entscheidungstext OGH 29.03.1973 6 Ob 79/73
  • 4 Ob 574/75
    Entscheidungstext OGH 02.12.1975 4 Ob 574/75
  • 4 Ob 654/75
    Entscheidungstext OGH 13.01.1976 4 Ob 654/75
  • 6 Ob 567/79
    Entscheidungstext OGH 25.04.1979 6 Ob 567/79
    Beisatz: Dies gilt vor allem auch für solche Eheverfehlungen, die er nicht gekannt hat. (T1) Veröff: EFSlg 34053
  • 7 Ob 586/88
    Entscheidungstext OGH 30.06.1988 7 Ob 586/88
    Auch; nur: Der Umstand, daß ein Ehegatte eine Verfehlung des anderen nicht als ehestörend empfunden hat, bewirkt nur, daß auf diese Tatsache die Scheidungsklage nicht gestützt werden kann. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0056891

Dokumentnummer

JJR_19500503_OGH0002_0010OB00243_5000000_001