Rechtssatz RS0059499
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0059499
Entscheidungsdatum
20.04.1988
Rechtssatz
Eine Urkunde muß nicht die Unterschrift beider Parteien tragen. Gemäß § 15 Abs 2 Satz 1 erster Halbsatz GebG ist auch die schriftliche Annahme eines nicht schriftlichen (mündlichen oder konkludenten) Vertragsanbotes eine Beurkundung, und gemäß § 15 Abs 2 Satz 1 zweiter Halbsatz GebG gilt dasselbe für ein schriftliches Anbot das durch konkludente Annahme wirksam wird.Eine Urkunde muß nicht die Unterschrift beider Parteien tragen. Gemäß Paragraph 15, Absatz 2, Satz 1 erster Halbsatz GebG ist auch die schriftliche Annahme eines nicht schriftlichen (mündlichen oder konkludenten) Vertragsanbotes eine Beurkundung, und gemäß Paragraph 15, Absatz 2, Satz 1 zweiter Halbsatz GebG gilt dasselbe für ein schriftliches Anbot das durch konkludente Annahme wirksam wird.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 159/87
Entscheidungstext OGH 20.04.1988 3 Ob 159/87
Veröff: SZ 61/98 = JBl 1988,578 = ÖBA 1988,1239 = NZ 1989,105 = AnwBl 1988,675
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0059499
Dokumentnummer
JJR_19880420_OGH0002_0030OB00159_8700000_002