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Rechtssatz RS0059560×

Rechtssatz RS0059560

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0059560

Geschäftszahl

5Ob603/84; 2Ob625/86

Entscheidungsdatum

07.04.1987

Rechtssatz

Aus der Nichterfüllung sekundärer Leistungspflichten, wie hier der aus der Zurückzahlung des Kaufpreises zufolge Wandelung des Kaufvertrages wegen Sachmängel der Ware dem Käufer erwachsene Schaden fällt nur dann in den vom Schutzzweck des Paragraphen 159, StGB (in Verbindung mit Paragraph 161, StGB), 85 GmbHG (und nunmehr Paragraphen 69, Absatz eins, in Verbindung mit 67 Absatz eins und 69 Absatz 3, KO) erfaßten Bereich und löst die Verantwortlichkeit des Geschäftsführers aus, wenn die Wahrscheinlichkeit der Verwirklichung dieses Risikos im Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses derart groß war, daß bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Beachtung der gebotenen kaufmännischen Sorgfalt nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge damit gerechnet werden mußte.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 603/84
    Entscheidungstext OGH 02.07.1985 5 Ob 603/84
    Veröff: SZ 58/115 = EvBl 1986/129 S 498
  • 2 Ob 625/86
    Entscheidungstext OGH 07.04.1987 2 Ob 625/86
    Veröff: WBl 1987,186

Schlagworte

Wandlung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0059560

Zuletzt aktualisiert am

23.07.2008

Dokumentnummer

JJR_19850702_OGH0002_0050OB00603_8400000_001