Rechtssatz RS0059584
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0059584
Entscheidungsdatum
27.01.2026
Rechtssatz
Die Bank haftet, wenn die Bestätigung nach § 10 Abs 3 GmbHG schon im Zeitpunkt ihrer Ausstellung bedenklich war.Die Bank haftet, wenn die Bestätigung nach Paragraph 10, Absatz 3, GmbHG schon im Zeitpunkt ihrer Ausstellung bedenklich war.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 546/91
Entscheidungstext OGH 22.10.1991 4 Ob 546/91
Veröff: SZ 64/143 = EvBl 1992/43 S 193 = RdW 1992,77 = ÖBA 1992,568 (Nowotny) = WBl 1992,128 = ecolex 1992,240 f
- 8 Ob 629/93
Entscheidungstext OGH 14.07.1994 8 Ob 629/93
Beisatz: Hier: § 29 Abs 1 AktG. (T1)
- 3 Ob 323/97i
Entscheidungstext OGH 14.01.1998 3 Ob 323/97i
- 4 Ob 284/99i
Entscheidungstext OGH 23.11.1999 4 Ob 284/99i
- 2 Ob 144/00s
Entscheidungstext OGH 26.05.2000 2 Ob 144/00s
- 6 Ob 76/00w
Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 76/00w
Vgl auch; Beisatz: Es kommt darauf an, ob die Bank bei Abgeben der Erklärung mit entsprechender Sorgfalt vorgegangen ist. Die Bank haftet, wenn die Ausstellung der falschen Bestätigung entweder trotz besseren Wissens der Bank bzw der ihr zurechenbaren Leute erfolgte oder wenn die Bank bei gehöriger Sorgfalt hätte erkennen können, dass die bestätigte freie Verfügbarkeit nicht wirklich bestand. (T2)
- 7 Ob 65/01m
Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 65/01m
Auch; Beis wie T2
- 3 Ob 99/08t
Entscheidungstext OGH 11.07.2008 3 Ob 99/08t
Beisatz: Hier: Revision zurückgewiesen. (T3)
- 1 Ob 170/25v
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.01.2026 1 Ob 170/25v
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0059584
Zuletzt aktualisiert am
26.03.2026
Dokumentnummer
JJR_19911022_OGH0002_0040OB00546_9100000_017