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Rechtssatz RS0060737

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060737

Geschäftszahl

6Ob434/59; 3Ob601/89

Entscheidungsdatum

28.02.1990

Rechtssatz

1/ Wird gleichzeitig (Paragraph 21, GBG) mit der Einverleibung der Löschung eines Belastungsverbotes und Veräußerungsverbotes ein Pfandrecht einverleibt und wird in der Folge die Einverleibung der Löschung als ungültig bestritten, ist der Pfandgläubiger als "dritte Person" gemäß Paragraphen 63, f GBG anzusehen, da gemäß Paragraph 62, GBG unmittelbar durch die bestrittene Einverleibung nur der Liegenschaftseigentümer von einer Last befreit wurde.

2/ Die Befristung der Paragraphen 63, ff GBG gilt auch für Einreden.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 434/59
    Entscheidungstext OGH 27.01.1960 6 Ob 434/59
    Veröff: SZ 33/13 = EvBl 1960/189 S 331
  • 3 Ob 601/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 3 Ob 601/89
    Vgl auch; Veröff: SZ 63/35

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0060737

Dokumentnummer

JJR_19600127_OGH0002_0060OB00434_5900000_001