Rechtssatz RS0060914
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0060914
Entscheidungsdatum
27.04.2000
Norm
GrEStG 1955 §1
GrEStG 1955 §4 Abs1 Z3 lita
GrEStG 1955 §4 Abs2
Rechtssatz
Der Erwerb eines Grundstückes durch Zuschlagserteilung in einem Zwangsversteigerungsverfahren stellt einen Erwerbsvorgang im Sinn des § 1 GrEStG 1955 dar. Die Befreiung im Sinne des § 4 Abs 1 Z 3 lit a GrEStG 1955 wirkt nur vorläufig; sie ist bedingt, weil sie von der Erfüllung des begünstigten Zwecks abhängig ist.Der Erwerb eines Grundstückes durch Zuschlagserteilung in einem Zwangsversteigerungsverfahren stellt einen Erwerbsvorgang im Sinn des Paragraph eins, GrEStG 1955 dar. Die Befreiung im Sinne des Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3, Litera a, GrEStG 1955 wirkt nur vorläufig; sie ist bedingt, weil sie von der Erfüllung des begünstigten Zwecks abhängig ist.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 11/94
Entscheidungstext OGH 26.01.1995 8 Ob 11/94
- 8 Ob 2244/96z
Entscheidungstext OGH 27.11.1997 8 Ob 2244/96z
Vgl auch; Beisatz: Ebenso handelt es sich bis zum Ablauf der Fristen des § 12 Abs 10 UStG (wenn auf das Jahr der Anschaffung folgende Jahre), innerhalb derer sich steuerrechtlich eine "Änderung der Verhältnisse" als Auslöser der Vorsteuerberichtigung ergeben muß, um eine (aufschiebend) bedingte Umsatzsteuerforderung des Fiskus. (T1) Veröff: SZ 70/252
- 8 Ob 10/98y
Entscheidungstext OGH 24.08.1998 8 Ob 10/98y
Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 71/134
- 8 Ob 226/99i
Entscheidungstext OGH 27.04.2000 8 Ob 226/99i
Vgl auch; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0060914
Dokumentnummer
JJR_19950126_OGH0002_0080OB00011_9400000_001