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Rechtssatz RS0061492×

Rechtssatz RS0061492

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0061492

Geschäftszahl

5Ob179/75 (5Ob180/75); 3Ob507/79; 6Ob276/08v

Entscheidungsdatum

26.03.2009

Rechtssatz

Die OHG und die Kommanditgesellschaft müssen, damit sie - nach außen hin - zur Entscheidung kommen können, eine das Bestehen des Gesellschaftsbandes zum Ausdruck bringende Firma führen und sind in diesem Sinne notwendige Firmengesellschaften, wobei selbst eine gesetzwidrige (Paragraph 19, HGB) Firma nicht schadet.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 179/75
    Entscheidungstext OGH 06.04.1976 5 Ob 179/75
    Veröff: EvBl 1976/271 S 627 = GesRZ 1976,58 = NZ 1977,140
  • 3 Ob 507/79
    Entscheidungstext OGH 25.04.1979 3 Ob 507/79
    Beisatz: Das Bestehen des Gesellschaftsbandes muss - insbesondere bei unveränderter Fortführung einer bestehenden Einzelfirma - nicht unbedingt zum Ausdruck kommen. (T1) Veröff: GesRZ 1979,162
  • 6 Ob 276/08v
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 276/08v
    Vgl; Beisatz: Nach § 161 Abs 2 HGB fanden auf Kommanditgesellschaften grundsätzlich die Vorschriften über die offenen Handelsgesellschaften Anwendung. Gemäß § 123 Abs 1 HGB trat die Wirksamkeit der Gesellschaft im Verhältnis zu Dritten (erst) mit dem Zeitpunkt ein, in welchem die Gesellschaft in das Firmenbuch eingetragen wurde. Betrieb die Gesellschaft kein Grundhandelsgewerbe, wirkte die Eintragung somit konstitutiv; davor handelte es sich lediglich um eine ABGB-Gesellschaft, also um eine Gesellschaft nach bürgerlichem Recht. Dass die Gesellschaft in einem solchen Fall bereits ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen hatte, änderte daran nichts. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0061492

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2009

Dokumentnummer

JJR_19760406_OGH0002_0050OB00179_7500000_003