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Rechtssatz RS0061819×

Rechtssatz RS0061819

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0061819

Geschäftszahl

3Ob518/81; 8Ob577/83; 1Ob531/86; 4Ob2147/96f

Entscheidungsdatum

09.07.1996

Rechtssatz

Die Einführung von Mehrheitsbeschlüssen wird von der Lehre als sachgerecht bei (Personenhandelsgesellschaften) Gesellschaften mit einem großen Personenkreis, namentlich bei Kommanditgesellschaften, angesehen, da es bei diesen häufig schwierig sein wird, einen einstimmigen Beschluß herbeizuführen, und die Beibehaltung des Einstimmigkeitsprinzips bei solchen Gesellschaften leicht dazu führt, daß an dem bestehenden Zustand nichts geändert wird und damit die Interessen der Gesellschaft an einer wirtschaftlichen Fortentwicklung gefährdet werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 518/81
    Entscheidungstext OGH 25.11.1981 3 Ob 518/81
  • 8 Ob 577/83
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 8 Ob 577/83
    Auch; Veröff: SZ 57/203 = EvBl 1985/118 S 592 = RdW 1985,338 = NZ 1986,109 = GesRZ 1986,93 (Winter, 74)
  • 1 Ob 531/86
    Entscheidungstext OGH 23.04.1986 1 Ob 531/86
    Auch; Veröff: SZ 59/69 = RdW 1986,241 = NZ 1987,211
  • 4 Ob 2147/96f
    Entscheidungstext OGH 09.07.1996 4 Ob 2147/96f
    Vgl auch; Beisatz: Bei einem Mehrheitsbeschluß ist zu prüfen, ob er die Schranken überschreitet, die für Mehrheitsentscheidungen bestehen, und zwar insbesondere, ob damit in den Kernbereich der Mitgliedschaftsrechte eingegriffen wird. (T1) Veröff: SZ 69/157

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0061819

Dokumentnummer

JJR_19811125_OGH0002_0030OB00518_8100000_003