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Rechtssatz RS0062259

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0062259

Geschäftszahl

6Ob100/70 (6Ob101/70); 6Ob39/10v

Entscheidungsdatum

01.09.2010

Rechtssatz

Wegen der dem ausscheidenden Gesellschafter eingeräumten Möglichkeit, bei der Erstellung der Abschichtungsbilanz mitzuarbeiten und damit auch auf den Zeitpunkt ihres Vorliegens aktiven Einfluß zu nehmen, erscheint es gerechtfertigt, die Fälligkeit seiner Forderung auch erst mit dieser Feststellung der Bilanz anzunehmen, von der an das Guthaben dann auch ohne Mahnung gemäß Paragraph 352, 353, HGB mit fünf Prozent zu verzinsen ist.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 100/70
    Entscheidungstext OGH 27.05.1970 6 Ob 100/70
  • 6 Ob 39/10v
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 39/10v
    Auch; Beisatz:Wenn es zu keiner Feststellung der Abschichtungsbilanz kommt, kann der Ausscheidende auf Leistung der Abfindung klagen. (T1); Bem: So schon SZ 28/228. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0062259

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.11.2010

Dokumentnummer

JJR_19700527_OGH0002_0060OB00100_7000000_002