Rechtssatz RS0062453
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0062453
Entscheidungsdatum
23.05.1991
Rechtssatz
Eine Umdeutung eines (durch eine schriftliche Vorlegungserklärung der bezogenen Bank, mit der die Verweigerung der Zahlung protestersetzend festgestellt wird) präjudizierten Schecks in kaufmännische Verpflichtungsscheine (§ 363 Abs 1 HGB zweiter Fall) oder in Schuldversprechen der Ausstellerin ist unzulässig.Eine Umdeutung eines (durch eine schriftliche Vorlegungserklärung der bezogenen Bank, mit der die Verweigerung der Zahlung protestersetzend festgestellt wird) präjudizierten Schecks in kaufmännische Verpflichtungsscheine (Paragraph 363, Absatz eins, HGB zweiter Fall) oder in Schuldversprechen der Ausstellerin ist unzulässig.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 686/89
Entscheidungstext OGH 20.12.1990 8 Ob 686/89
Veröff: SZ 63/234 = JBl 1991,531 = EvBl 1991/77 S 351 = ÖBA 1991,468
- 8 Ob 675/90
Entscheidungstext OGH 23.05.1991 8 Ob 675/90
nur: Eine Umdeutung eines präjudizierten Schecks in kaufmännische Verpflichtungsscheine (§ 363 Abs 1 HGB zweiter Fall) oder in Schuldversprechen der Ausstellerin ist unzulässig. (T1) Veröff: EvBl 1991/188 S 819 = ÖBA 1992,83 = ecolex 1991,606 = RZ 1993/13 S 73
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0062453
Dokumentnummer
JJR_19901220_OGH0002_0080OB00686_8900000_001