Rechtssatz RS0062703
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0062703
Geschäftszahl
3Ob356/54; 6Ob131/59; 3Ob16/61; 5Ob145/60; 5Ob26/67; 6Ob141/71; 1Ob705/80
Entscheidungsdatum
12.11.1980
Rechtssatz
Die Richtlinien für die Geschäftsgebräuche im Gewerbe der Realitätenvermittler haben keine normative Kraft.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 356/54
Entscheidungstext OGH 30.06.1954 3 Ob 356/54
Veröff: SZ 27/189 = RZ 1954,15
- 6 Ob 131/59
Entscheidungstext OGH 29.05.1959 6 Ob 131/59
Beisatz: Die Bestimmung der "Richtlinien für Realitätenvermittler", ein Vermittlungsvertrag komme auch dann zustande, wenn die Dienste des Vermittlers ohne ausdrücklichen Auftrag in Anspruch genommen oder widerspruchslos angenommen werden, sofern der Interessent wußte oder bei gewöhnlicher Aufmerksamkeit wissen mußte, es handle sich um einen berufsmäßigen Vermittler, ist nichts anderes als ein Teil der Anwendung des § 863 ABGB. (T1) Veröff: HS 161
- 5 Ob 145/60
Entscheidungstext OGH 25.05.1960 5 Ob 145/60
Veröff: JBl 1961,89
- 3 Ob 16/61
Entscheidungstext OGH 18.01.1961 3 Ob 16/61
Beisatz: Die Berufung auf Richtlinien (für das Realitätenvermittlergewerbe) als Berufung auf bestehende Geschäftsgebräuche. (T2)
- 5 Ob 26/67
Entscheidungstext OGH 03.02.1967 5 Ob 26/67
Veröff: EvBl 1967/368 S 520 = ImmZ 1968,27
- 6 Ob 141/71
Entscheidungstext OGH 16.06.1971 6 Ob 141/71
- 1 Ob 705/80
Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 705/80
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0062703
Dokumentnummer
JJR_19540630_OGH0002_0030OB00356_5400000_002