Rechtssatz RS0064234
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0064234
Entscheidungsdatum
26.11.2015
Rechtssatz
Der Anspruch der Absonderungsgläubiger auf völlige vorzugsweise Befriedigung aus dem Gegenstand ihres Absonderungsrechtes bleibt jedem von ihnen auch dem Zwangsausgleich gegenüber erhalten.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 35/85
Entscheidungstext OGH 27.03.1985 3 Ob 35/85
- 3 Ob 64/88
Entscheidungstext OGH 13.07.1988 3 Ob 64/88
Auch
- 9 ObA 145/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 9 ObA 145/89
Auch; Beisatz: § 48 ASGG (T1)
- 3 Ob 67/89
Entscheidungstext OGH 12.07.1989 3 Ob 67/89
Auch
- 8 Ob 10/89
Entscheidungstext OGH 28.06.1990 8 Ob 10/89
Auch; Veröff: ecolex 1990,608
- 3 Ob 89/91
Entscheidungstext OGH 18.12.1991 3 Ob 89/91
Veröff: SZ 64/185 = ÖBA 1992,664
- 8 Ob 74/07a
Entscheidungstext OGH 27.06.2007 8 Ob 74/07a
Beisatz: Das im § 48 Abs 4 KO geregelte Absonderungsrecht des Bestandgebers nach § 1101 ABGB führt dazu, dass der Anspruch auf völlige vorzugsweise Befriedigung aus den pfandweise beschriebenen Gegenständen auch durch den Zwangsausgleich erhalten bleibt. (T2)
Veröff: SZ 2007/107
- 9 Ob 17/15p
Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 Ob 17/15p
Vgl aber; Beisatz: Während die Sachhaftung des Gemeinschuldners nach der früheren Rechtslage durch den Zwangsausgleich nicht eingeschränkt wurde, ordnet § 149 Abs 1 Satz 2 IO nunmehr ausdrücklich an, dass ‑ neben der durch den Sanierungsplan bewirkten Befreiung des Schuldners von seiner persönlichen Haftung ‑ auch die Sachhaftung mit dem „Wert der Sache“, an der Absonderungsrechte bestehen, „begrenzt“ wird. (T3); Veröff: SZ 2015/133
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0064234
Zuletzt aktualisiert am
25.04.2018
Dokumentnummer
JJR_19850327_OGH0002_0030OB00035_8500000_002