Rechtssatz RS0065206
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0065206
Entscheidungsdatum
19.07.2018
Rechtssatz
Die Entscheidung des Konkursgerichts über die Genehmigung des Verteilungsentwurfs des Masseverwalters ist auch dann durch Anschlag an der Gerichtstafel bekanntzumachen, wenn Erinnerungen nicht vorgebracht oder bei der Tagsatzung zurückgezogen worden sind.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 356/87
Entscheidungstext OGH 20.10.1987 5 Ob 356/87
- 8 Ob 288/98f
Entscheidungstext OGH 26.11.1998 8 Ob 288/98f
Auch; Beisatz: Hier: Gemäß § 130 Abs 4 KO idF vor dem IRÄG 1997. (T1) Beisatz: Da allfällige Mängel des Verteilungsentwurfs durch dessen rechtskräftige Genehmigung geheilt sind, kann der Beschluß, mit dem der Konkurs gemäß § 139 Abs 1 KO aufgehoben wird, nicht mehr mit dem Einwand der Unrichtigkeit des Verteilungsentwurfes bekämpft werden (so schon 8 Ob 2062/96k). (T2) Beisatz: Rekursrecht des übergangenen Massegläubigers gegen die Aufhebung des Konkurses, wenn die Genehmingung des Schlußverteilungsentwurfes (mangels Anschlages gemäß § 130 Abs 4 KO) nicht rechtskräftig wurde. (T3)
- 8 Ob 84/18p
Entscheidungstext OGH 19.07.2018 8 Ob 84/18p
Vgl auch; Beisatz: Der Beschluss, mit dem das Insolvenzverfahren gemäß § 139 IO aufgehoben wird, kann nicht mehr mit dem Einwand der Unrichtigkeit des Verteilungsentwurfs bekämpft werden. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0065206
Zuletzt aktualisiert am
20.08.2018
Dokumentnummer
JJR_19871020_OGH0002_0050OB00356_8700000_002