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Rechtssatz RS0067923×

Rechtssatz RS0067923

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0067923

Geschäftszahl

15Os168/94; 15Os18/11b (15Os19/11z); 14Os95/18d

Entscheidungsdatum

11.12.2018

Rechtssatz

Auch im Strafverfahren wegen eines Medieninhaltsdeliktes ist über eine Berufung entweder gemäß Paragraph 470, StPO in nichtöffentlicher Sitzung oder gemäß Paragraph 474, StPO in der mündlichen Berufungsverhandlung in der in diesen Bestimmungen geregelten Weise zu entscheiden. Mangels einer anderweitigen gesetzlichen Anordnung hat das Berufungsgericht auch im Fall des erst nach Urteilsfällung eingetretenen Todes des Privatanklägers, der seine Berufung ausgeführt hat und den keine weitere Mitwirkungspflicht am Berufungsverfahren trifft, gemäß Paragraph 489, Absatz eins, StPO zu entscheiden.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 168/94
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 15 Os 168/94
  • 15 Os 18/11b
    Entscheidungstext OGH 17.08.2011 15 Os 18/11b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 14 Abs 1 MedienG. (T1); Beisatz: Kommt es zu einer Aufhebung des Urteils, wird das Verfahren aufgrund des Ausbleibens des Privatanklägers bei der neuen Hauptverhandlung einzustellen sein (§ 71 Abs 6 StPO). (T2)
  • 14 Os 95/18d
    Entscheidungstext OGH 11.12.2018 14 Os 95/18d
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0067923

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19950209_OGH0002_0150OS00168_9400000_001