Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0069254×

Rechtssatz RS0069254

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0069254

Geschäftszahl

2Ob280/57; 7Ob573/57; 3Ob559/57; 2Ob210/58; 2Ob421/61; 5Ob398/63; 5Ob24/64; 6Ob240/64; 4Ob563/64; 6Ob130/66 (6Ob131/66); 7Ob128/66; 1Ob129/67; 6Ob252/68; 1Ob156/71; 6Ob219/72; 1Ob17/73; 6Ob118/73; 1Ob98/75 (1Ob99/75); 7Ob616/77; 5Ob512/78; 6Ob596/78; 7Ob614/78; 6Ob527/80; 7Ob555/82; 3Ob541/93

Entscheidungsdatum

20.10.1993

Norm

MG §21 Abs2 B4

Rechtssatz

Zum Begriff des "groben Verschuldens" nach Paragraph 21, Absatz 2, MG.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 280/57
    Entscheidungstext OGH 06.09.1957 2 Ob 280/57
  • 7 Ob 573/57
    Entscheidungstext OGH 11.12.1957 7 Ob 573/57
  • 3 Ob 559/57
    Entscheidungstext OGH 22.01.1958 3 Ob 559/57
  • 2 Ob 210/58
    Entscheidungstext OGH 11.06.1958 2 Ob 210/58
  • 2 Ob 421/61
    Entscheidungstext OGH 23.10.1961 2 Ob 421/61
  • 5 Ob 398/63
    Entscheidungstext OGH 19.12.1963 5 Ob 398/63
    Veröff: MietSlg 15480
  • 5 Ob 24/64
    Entscheidungstext OGH 29.01.1964 5 Ob 24/64
    Veröff: MietSlg 16515
  • 6 Ob 240/64
    Entscheidungstext OGH 09.09.1964 6 Ob 240/64
    Veröff: MietSlg 16517
  • 4 Ob 563/64
    Entscheidungstext OGH 06.10.1964 4 Ob 563/64
    Veröff: MietSlg 16516
  • 6 Ob 130/66
    Entscheidungstext OGH 08.06.1966 6 Ob 130/66
    Beisatz: Nichtzahlung aus Rechthaberei. (T1) Veröff: MietSlg 18520
  • 7 Ob 128/66
    Entscheidungstext OGH 10.08.1966 7 Ob 128/66
    Beisatz: Kein grobes Verschulden bei bestehendem Zahlungswillen, jedoch Verkennung der Rechtslage hinsichtlich Zahlungsverpflichtung und Zahlungsempfänger. (T2) Veröff: MietSlg 18519
  • 1 Ob 129/67
    Entscheidungstext OGH 29.06.1967 1 Ob 129/67
    Veröff: MietSlg 19394
  • 6 Ob 252/68
    Entscheidungstext OGH 16.10.1968 6 Ob 252/68
    Beisatz: Die Tatsache, daß gegen den Mieter wegen Zinsrückständen in den letzten Jahren schon zahlreiche Klagen und Exekutionen anhängig waren, legt den Schluß auf persönliche Nachtlässigkeit oder Leichtfertigkeit bei der Zinszahlung nahe, falls nicht besondere Umstände das Gegenteil ergeben. (T3) Veröff: MietSlg 20525
  • 1 Ob 156/71
    Entscheidungstext OGH 02.09.1971 1 Ob 156/71
    Veröff: MietSlg 23464
  • 6 Ob 219/72
    Entscheidungstext OGH 09.11.1972 6 Ob 219/72
    Veröff: MietSlg 24393
  • 1 Ob 17/73
    Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 17/73
    Beisatz: Bezahlung an derer Schulden anstelle der rückständigen Betriebskosten - kein grobes Verschulden. (T4)
  • 6 Ob 118/73
    Entscheidungstext OGH 19.06.1973 6 Ob 118/73
    Beisatz: Unklare Rechtslage hinsichtlich des Umfanges der Zinsschuldigkeit. (T5) Veröff: MietSlg 25372 = MietSlg 25373
  • 1 Ob 98/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 1 Ob 98/75
    Beisatz: Nichtzahlung aus Rechthaberei. (T6) Veröff: MietSlg 27211
  • 7 Ob 616/77
    Entscheidungstext OGH 01.09.1977 7 Ob 616/77
  • 5 Ob 512/78
    Entscheidungstext OGH 31.01.1978 5 Ob 512/78
    Beisatz: Hier: Bei schikanöser Rechtsausübung oder dem Hinzutreten besonderer Umstände, wie etwa offensichtlicher Zahlungsunwilligkeit oder verschuldeter Zahlungsunfähigkeit. (T7)
  • 6 Ob 596/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 6 Ob 596/78
  • 7 Ob 614/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 614/78
  • 6 Ob 527/80
    Entscheidungstext OGH 02.07.1980 6 Ob 527/80
    Beisatz: Gerechtfertigtes Vertrauen auf die Richtigkeit der einem Schlichtungsverfahren zugrunde gelegten Hauptmietzinse solange die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Berechnungsgrundlagen und Berechnungsart infolge anderer tatsächlicher Voraussetzungen nicht außer jeden Zweifel gesetzt wird. Dabei handelt es sich nicht um eine Frage der rechtlichen Bindung an den Bescheid, sondern ausschließlich um das Vertrauen in die Richtigkeit der Hauptmietzinsberechnung. (T8)
  • 7 Ob 555/82
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 555/82
    Beisatz: Häufige Rückstände trotz Mahnung legen in der Regel die Vermutung grober Fahrlässigkeit nahe. (T9)
  • 3 Ob 541/93
    Entscheidungstext OGH 20.10.1993 3 Ob 541/93
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Ein Irrtum über das Vorliegen eines Zahlungsrückstandes begründet in der Regel nur leichte Fahrlässigkeit. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0069254

Dokumentnummer

JJR_19570906_OGH0002_0020OB00280_5700000_001