Rechtssatz RS0071256
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0071256
Geschäftszahl
4Ob113/79; 4Ob25/81; 14Ob8/86; 8ObA132/04a; 8ObA75/12f
Entscheidungsdatum
05.04.2013
Norm
PatG 1970 §6
PatG 1970 §8
Rechtssatz
Voraussetzung des Diensterfindungsvergütungsanspruches ist ein Patent im materiellen Sinn; ein Patent im formellen Sinn allein genügt nicht.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 113/79
Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 113/79
Veröff: GRURInt 1981,247 = DRdA 1981,309 (Anmerkung von Geppert) = Arb 9833 = ZAS 1981,27 (mit Anmerkung von Kucsko)
- 4 Ob 25/81
Entscheidungstext OGH 17.03.1981 4 Ob 25/81
Zweiter Rechtsgang zu 4 Ob 113/79
Beisatz: Patentfähige Erfindung genügt. (T1)
- 14 Ob 8/86
Entscheidungstext OGH 18.02.1986 14 Ob 8/86
Beis wie T1; Veröff: SZ 59/34 = ÖBl 1986,59 = GRURInt 1986,822 = Arb 10496
- 8 ObA 132/04a
Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 ObA 132/04a
nur: Voraussetzung des Diensterfindungsvergütungsanspruches ist ein Patent im materiellen Sinn. (T2)
- 8 ObA 75/12f
Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 ObA 75/12f
Auch; Beisatz: Ohne eine Erfindung iSd §§ 1 GMG, 1 PatG entsteht kein gesetzlicher Vergütungsanspruch. Am Fehlen der Erfindungsqualität ändert sich aber auch nichts, wenn der Dienstgeber für ein Verfahren, das in Wahrheit nicht neu ist, trotzdem einen Patent- oder Gebrauchsmusterschutz erlangt. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0071256
Zuletzt aktualisiert am
16.05.2013
Dokumentnummer
JJR_19791127_OGH0002_0040OB00113_7900000_002