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Rechtssatz RS0072659

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0072659

Geschäftszahl

4Ob504/91

Entscheidungsdatum

09.04.1991

Norm

SchG Art21

Rechtssatz

Sich bei Vorliegen besonderer Verdachtsmomente damit zu beruhigen, daß der Scheckeinreicher zwar etwas verbergen wolle, diese Umstände aber nicht seine Scheckberechtigung beträfen, ist grob fahrlässig, weil die Inkassobank damit auch vor naheliegendem Scheckmißbrauch bewußt die Augen verschließt. Das gilt bei Gutschriften von Verrechnungsschecks auf sogenannten "anonymen" Sparkonten ganz besonders.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 504/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 4 Ob 504/91
    Veröff: EvBl 1991/110 S 505 = RdW 1991,260 = ecolex 1992,528 = ÖBA 1991,751 (Iro) = WBl 1991,300

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0072659

Dokumentnummer

JJR_19910409_OGH0002_0040OB00504_9100000_004