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Rechtssatz RS0074423×

Rechtssatz RS0074423

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0074423

Geschäftszahl

2Ob268/70; 2Ob163/09y; 2Ob31/19a; 2Ob5/24k

Entscheidungsdatum

28.05.2024

Rechtssatz

Die Bestimmungen des Paragraph 28, Absatz 2, StVO, wonach beim Herannahen eines Schienenfahrzeuges andere Straßenbenützer die Gleise so rasch wie möglich zu verlassen haben und unmittelbar vor und nach dem Vorüberfahren eines Schienenfahrzeuges die Gleise nicht überquert werden dürfen, begründet keine Vorrangregel.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 268/70
    Entscheidungstext OGH 10.09.1970 2 Ob 268/70
    Veröff: ZVR 1971/75 S 98
  • 2 Ob 163/09y
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 2 Ob 163/09y
  • 2 Ob 31/19a
    Entscheidungstext OGH 19.09.2019 2 Ob 31/19a
    Veröff: SZ 2019/86
  • 2 Ob 5/24k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.05.2024 2 Ob 5/24k
    Beisatz: Ein Schienenfahrzeug kann deshalb nicht die besondere Bevorzugung nach § 28 Abs 2 StVO beanspruchen, wenn sich aus den allgemeinen Verkehrsregeln eine Nachrangsituation ergibt. (T1)
    Beisatz: Wenngleich § 28 Abs 2 StVO lediglich auf die Geltung der Vorrangregeln in § 19 Abs 2 bis 6 StVO verweist, ist im Verhältnis zu Schienenfahrzeugen auch die Vorrangregel des § 19 Abs 1 StVO anwendbar, zumal dort Schienenfahrzeuge ausdrücklich angeführt sind. (T2)

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0074423

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2024

Dokumentnummer

JJR_19700910_OGH0002_0020OB00268_7000000_003