Rechtssatz RS0075545
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0075545
Geschäftszahl
8Ob214/74; 2Ob260/03d
Entscheidungsdatum
13.11.2003
Rechtssatz
Auch die Beschwerlichkeit des Gehens im Neuschnee kann den Fußgänger von der grundsätzlichen Verpflichtung zum Gehen am äußersten Fahrbahnrand nicht entbinden.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 214/74
Entscheidungstext OGH 26.11.1974 8 Ob 214/74
Veröff: ZVR 1975/155 S 232
- 2 Ob 260/03d
Entscheidungstext OGH 13.11.2003 2 Ob 260/03d
Vgl; Beisatz: Es ist einem Fußgänger nur im Ortsgebiet überlassen, ob er den linken oder rechten Fahrbahnrand benützt; auf Freilandstraßen hingegen, also auf Straßen außerhalb des Ortsgebietes, ist zwingend - außer bei Unzumutbarkeit - der linke Fahrbahnrand zu benützen; was sowohl für die Benützung von Straßenbanketten als auch des äußersten Fahrbahnrandes gilt. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0075545
Dokumentnummer
JJR_19741126_OGH0002_0080OB00214_7400000_002