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Rechtssatz RS0076042×

Rechtssatz RS0076042

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0076042

Geschäftszahl

1Ob594/91; 1Ob419/97t

Entscheidungsdatum

24.02.1998

Rechtssatz

Der in der zwingenden Vorschrift des Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer 4, Litera a, UVG normierten Rechtsfolge steht die Bestimmung des Paragraph 7, Absatz 2, UVG nicht entgegen. Die Anwendungsbereiche des Paragraph 7, Absatz 2 und des Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer 4, Litera a, UVG sind bei systemgerechter Auslegung zwangslos derart voneinander abzugrenzen, daß Vorschüsse nach Paragraph 3 und Paragraph 4, Ziffer eins, UVG nur dann nicht versagt werden dürfen, wenn der Unterhaltstitel trotz des Freiheitsentzuges fortbesteht, wohl aber einzustellen sind, wenn der Unterhaltstitel weggefallen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 594/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 594/91
    Veröff: EvBl 1992/15 S 56 = RZ 1992/27 S 72 = ÖA 1992,129
  • 1 Ob 419/97t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 419/97t
    Ähnlich; Beisatz: Übersteigt der Unterhaltsvorschuß den vom Bund nach dem HGG 1992 (in casu in Verbindung mit dem ZDG) gewährten Familienunterhalt, so ist er in analoger Anwendung des § 20 Abs 1 Z 4 lit a UVG einzustellen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0076042

Dokumentnummer

JJR_19910918_OGH0002_0010OB00594_9100000_002