Rechtssatz RS0076895
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076895
Geschäftszahl
4Ob593/83; 3Ob548/84; 2Ob635/84; 9Ob704/91; 7Ob96/00v
Entscheidungsdatum
23.05.2001
Rechtssatz
Da der Gesetzgeber über die Frage der Redlichkeit eines Verbrauches in § 22 Abs 1 UVG keine Aussage getroffen hat, liegen die Voraussetzungen einer offenbaren Gesetzwidrigkeit in der Annahme, der Ersatzanspruch hänge nicht von einem unredlichen Verbrauch ab, nicht vor.Da der Gesetzgeber über die Frage der Redlichkeit eines Verbrauches in Paragraph 22, Absatz eins, UVG keine Aussage getroffen hat, liegen die Voraussetzungen einer offenbaren Gesetzwidrigkeit in der Annahme, der Ersatzanspruch hänge nicht von einem unredlichen Verbrauch ab, nicht vor.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 593/83
Entscheidungstext OGH 29.11.1983 4 Ob 593/83
- 3 Ob 548/84
Entscheidungstext OGH 13.06.1984 3 Ob 548/84
Vgl auch; Beisatz: Redlicher Verbrauch befreit von Rückersatz. (T1) Veröff: ÖA 1985,83
- 2 Ob 635/84
Entscheidungstext OGH 09.10.1984 2 Ob 635/84
Vgl; Beisatz: Keine offenbare Gesetzwidrigkeit, wenn das Kind bei unredlichem Verbrauch zur Rückzahlung verpflichtet wird. (T2) Veröff: ÖA 1985,78
- 9 Ob 704/91
Entscheidungstext OGH 08.05.1991 9 Ob 704/91
Vgl auch
- 7 Ob 96/00v
Entscheidungstext OGH 23.05.2001 7 Ob 96/00v
Vgl aber; Beis gegenteilig wie T1; Beis gegenteilig wie T2; Beisatz: Der Verbrauch der Unterhaltsvorschüsse für das Kind befreit dieses schlechthin von der Rückzahlungsverpflichtung nach § 22 UVG. Das Kriterium der Redlichkeit hat für die Rückersatzpflicht des Kindes nach § 22 UVG keine Bedeutung. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0076895
Dokumentnummer
JJR_19831129_OGH0002_0040OB00593_8300000_001