Rechtssatz RS0077633
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0077633
Entscheidungsdatum
26.03.2019
Rechtssatz
Gemäß § 20 Abs 1 UrhG hat der Urheber das ausschließliche Recht die Urheberbezeichnung zu bestimmen: Er bestimmt, ob und mit welcher Urheberbezeichnung das Werk zu versehen ist, ob auf den Werkstücken und bei der öffentlichen Wiedergabe des Werkes zum Ausdruck gebracht werden soll, wer es geschaffen hat, und ob das durch Angabe des wahren Namens oder eines Decknamens oder - bei Werken der bildenden Künste - bloß durch ein Künstlerzeichen geschehen soll.Gemäß Paragraph 20, Absatz eins, UrhG hat der Urheber das ausschließliche Recht die Urheberbezeichnung zu bestimmen: Er bestimmt, ob und mit welcher Urheberbezeichnung das Werk zu versehen ist, ob auf den Werkstücken und bei der öffentlichen Wiedergabe des Werkes zum Ausdruck gebracht werden soll, wer es geschaffen hat, und ob das durch Angabe des wahren Namens oder eines Decknamens oder - bei Werken der bildenden Künste - bloß durch ein Künstlerzeichen geschehen soll.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 101/93
Entscheidungstext OGH 12.10.1993 4 Ob 101/93
Veröff: SZ 66/122
- 4 Ob 164/02z
Entscheidungstext OGH 16.07.2002 4 Ob 164/02z
Beisatz: Der Urheber hat damit auch das Recht, anonym zu bleiben; § 20 Abs 1 UrhG enthält insoweit die Befugnis, ein Namensnennungsverbot auszusprechen, das vom Nutzungsberechtigten beachtet werden muss und auch nachträglich ausgesprochen werden kann. (T1)
Veröff: SZ 2002/96
- 4 Ob 259/14p
Entscheidungstext OGH 20.01.2015 4 Ob 259/14p
Beis wie T1
- 4 Ob 5/19t
Entscheidungstext OGH 26.03.2019 4 Ob 5/19t
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0077633
Zuletzt aktualisiert am
10.05.2019
Dokumentnummer
JJR_19931012_OGH0002_0040OB00101_9300000_005