Rechtssatz RS0077864
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0077864
Geschäftszahl
4Ob81/88; 4Ob86/88; 4Ob92/88; 4Ob1045/93; 4Ob98/94; 4Ob86/98w
Entscheidungsdatum
31.03.1998
Rechtssatz
Die Zusendung einer Rechnung, der noch keine Forderung, sondern nur ein nicht deutlich erkennbares Vertragsanbot zugrunde liegt, kann leicht dazu führen, daß irrtümlich gezahlt wird, wenn der Werbende nicht unmißverständlich und auch graphisch deutlich entweder auf der Vorderseite der Rechnung oder des Erlagscheins (ÖBl 1975,83) oder in einem Begleitschreiben (4 Ob 376/77) darauf hinweist, daß es sich um eine Vertragsofferte handelt, die der Umworbene dadurch annehmen soll, daß er den für die angebotene Leistung verlangten Betrag mit dem beiliegenden Erlagschein überweist.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 81/88
Entscheidungstext OGH 11.10.1988 4 Ob 81/88
Veröff: RdW 1989,64
- 4 Ob 86/88
Entscheidungstext OGH 11.10.1988 4 Ob 86/88
Beisatz: Hier: Erlagschein (T1) Veröff: ÖBl 1989,74
- 4 Ob 92/88
Entscheidungstext OGH 11.10.1988 4 Ob 92/88
Beis wie T1; Veröff: MR 1988,208 (Korn) = GRURInt 1989,851 = WBl 1989,123
- 4 Ob 1045/93
Entscheidungstext OGH 18.05.1993 4 Ob 1045/93
- 4 Ob 98/94
Entscheidungstext OGH 19.09.1994 4 Ob 98/94
Auch
- 4 Ob 86/98w
Entscheidungstext OGH 31.03.1998 4 Ob 86/98w
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0077864
Dokumentnummer
JJR_19881011_OGH0002_0040OB00081_8800000_003