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Rechtssatz RS0079164×

Rechtssatz RS0079164

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079164

Geschäftszahl

4Ob351/62; 4Ob344/70; 4Ob334/71; 4Ob311/78; 4Ob330/84; Okt2/90 (Okt3/90); 4Ob152/97z; 4Ob267/02x; 5Ob33/18s

Entscheidungsdatum

28.08.2018

Rechtssatz

Ausschluß der Wiederholungsgefahr durch verbindliche Unterlassungszusage trotz Festhaltens an der gegenteiligen Rechtsansicht ("Bayrisch Bier").

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 351/62
    Entscheidungstext OGH 29.01.1963 4 Ob 351/62
    Veröff: JBl 1964,211 = ÖBl 1963,51 = GRURAusl 1964,208 (mit Anmerkung von Hefermehl)
  • 4 Ob 344/70
    Entscheidungstext OGH 13.10.1970 4 Ob 344/70
    Veröff: ÖBl 1971,80
  • 4 Ob 334/71
    Entscheidungstext OGH 13.07.1971 4 Ob 334/71
    Veröff: ÖBl 1972,43
  • 4 Ob 311/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 4 Ob 311/78
    Vgl auch; Veröff: SZ 51/87 = EvBl 1978/205 S 633 = ÖBl 1978,127
  • 4 Ob 330/84
    Entscheidungstext OGH 05.06.1984 4 Ob 330/84
    Veröff: SZ 57/104 = JBl 1985,44 = ÖBl 1984,123
  • Okt 2/90
    Entscheidungstext OGH 22.05.1990 Okt 2/90
    Beisatz: Hier: § 7 Abs 10 NahversG. (T1)
  • 4 Ob 152/97z
    Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 152/97z
    Auch
  • 4 Ob 267/02x
    Entscheidungstext OGH 21.01.2003 4 Ob 267/02x
    Auch; Beisatz: Ob der Beklagte gleichzeitig auch den Rechtsstandpunkt des Klägers als richtig bezeichnet oder aber weiterhin daran festhält, durch die beanstandete Handlung keinen Gesetzesverstoß begangen zu haben, macht dabei in der Regel keinen Unterschied, sofern er nur einen den ganzen Unterlassungsanspruch umfassenden, an keinerlei Bedingungen geknüpften Vergleich anbietet und nach den Umständen des Falles keine Bedenken gegen die Ernstlichkeit seines Willens bestehen, von gleichartigen Handlungen künftig tatsächlich Abstand zu nehmen. (T2); Beisatz: Ändert Beklagter sein Verhalten, nachdem er einen vollstreckbaren Unterlassungsvergleich angeboten hat, so spricht der Umstand, dass er aufgrund der Beanstandung des geänderten Verhaltens (hier: Gestaltung eines Eintragungsofferts) durch den Kläger Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Vergleichsabschlusses geäußert hat und es damit nicht mehr zum Abschluss des angebotenen Vergleichs gekommen ist, nicht gegen die Ernsthaftigkeit seines Willens, künftig Verstöße gegen § 28a UWG zu unterlassen. (T3)
  • 5 Ob 33/18s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 33/18s
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0079164

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.10.2018

Dokumentnummer

JJR_19630129_OGH0002_0040OB00351_6200000_002