Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0081758×

Rechtssatz RS0081758

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0081758

Geschäftszahl

4Ob589/95; 2Ob78/11a; 8Ob41/17p

Entscheidungsdatum

30.05.2017

Rechtssatz

In Paragraph 98, Absatz 2, EheG wird der Eintritt der subsidiären Haftung des Ausfallsbürgen für den dort geregelten Spezialbereich gesetzlich definiert, was notwendig war, weil diese Bürgschaft nicht auf Vereinbarung, sondern auf Richterspruch beruht. Der Gläubiger kann demnach den Hauptschuldner erst dann belangen, wenn er ua Sicherheiten, die ihm zur Verfügung stehen, verwertet hat (Paragraph 98, Absatz 2, Ziffer 3, EheG). Daraus muß geschlossen werden, daß er vor der Inanspruchnahme des Ausfallsbürgen auch versuchen muß, seine Forderung bei allenfalls vorhandenen (normalen) Bürgen hereinzubringen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 589/95
    Entscheidungstext OGH 21.11.1995 4 Ob 589/95
    Veröff: SZ 68/219
  • 2 Ob 78/11a
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 78/11a
    nur: In § 98 Abs 2 EheG wird der Eintritt der subsidiären Haftung des Ausfallsbürgen für den dort geregelten Spezialbereich gesetzlich definiert, was notwendig war, weil diese Bürgschaft nicht auf Vereinbarung, sondern auf Richterspruch beruht. Der Gläubiger kann demnach den Hauptschuldner erst dann belangen, wenn er ua Sicherheiten, die ihm zur Verfügung stehen, verwertet hat (§ 98 Abs 2 Z 3 EheG). (T1)
    Veröff: SZ 2012/38
  • 8 Ob 41/17p
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 41/17p
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0081758

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.08.2017

Dokumentnummer

JJR_19951121_OGH0002_0040OB00589_9500000_002