Rechtssatz RS0082377
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0082377
Entscheidungsdatum
26.09.2018
Rechtssatz
Die Erfolgshaftung nach § 26 Abs 2 WRG tritt auch ein, wenn Schäden aus einer einmaligen Beeinträchtigung (hier: Wasserrohrbruch) eintraten.Die Erfolgshaftung nach Paragraph 26, Absatz 2, WRG tritt auch ein, wenn Schäden aus einer einmaligen Beeinträchtigung (hier: Wasserrohrbruch) eintraten.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 33/78
Entscheidungstext OGH 22.11.1978 1 Ob 33/78
Veröff: SZ 51/164 = EvBl 1979/86 S 271 = JBl 1979,655
- 1 Ob 41/80
Entscheidungstext OGH 29.04.1981 1 Ob 41/80
Beisatz: Hier: Ablassen eines Stausees. (T1) Veröff: SZ 54/64 = JBl 1983,380 (Kerschner, 337)
- 1 Ob 39/81
Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 39/81
nur: Die Erfolgshaftung nach § 26 Abs 2 WRG tritt auch ein, wenn Schäden aus einer einmaligen Beeinträchtigung eintraten. (T2) Veröff: SZ 55/16
- 1 Ob 48/87
Entscheidungstext OGH 09.12.1987 1 Ob 48/87
Gegenteilig; Beisatz: Die Haftung gemäß § 26 Abs 2 WRG umfaßt nur Schäden, die aus dem konsensgemäßen Betrieb der Wasserbenutzungsanlage erfolgen, nicht aber Schäden aus Unfällen, wie zB Wasserrohrbrüchen. Die allgemeine nachbarrechtliche Haftung des Betreibers der Wasserversorgungsanlage für solche Schäden gemäß § 364 a ABGB oder in dessen analoger Anwendung bleibt aber unberührt. (T1) Veröff: SZ 60/265 = JBl 1989,315
- 1 Ob 114/18y
Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 114/18y
Beisatz: Dem Zweck des § 15 Abs 1 WRG widerspräche es, Störungen des Fischereirechts, die nach einem gewissen (mehr oder weniger langen) Zeitverlauf durch natürliche Regeneration wieder entfallen, als bloß vorübergehende Störungen des Gebrauchs ohne Ausgleich zu lassen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0082377
Zuletzt aktualisiert am
30.11.2018
Dokumentnummer
JJR_19781122_OGH0002_0010OB00033_7800000_006