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Rechtssatz RS0082929×

Rechtssatz RS0082929

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082929

Geschäftszahl

3Ob30/86; 5Ob63/10s

Entscheidungsdatum

31.08.2010

Rechtssatz

Die Bestimmung des Paragraph 22, WEG folgt in ihrer Grundkonzeption der vorangegangenen Vorschrift des Paragraph 10, WEG 1948 und enthält zwingendes Recht; die in ihr vorgesehene Ausschließung eines Wohnungseigentümers aus der Gemeinschaft ist als Gegengewicht gegen den Ausschluss des Anspruches auf Aufhebung der Gemeinschaft des Eigentums, der den dauernden Bestand des Wohnungseigentums sichern soll, zu sehen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 30/86
    Entscheidungstext OGH 18.06.1986 3 Ob 30/86
    Veröff: SZ 59/102 = JBl 1986,586 = ImmZ 1986,432 = RZ 1986/70 S 248 = GesRZ 1986,154
  • 5 Ob 63/10s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 5 Ob 63/10s
    Vgl; Beisatz: Die in ihrer Grundkonzeption einander entsprechenden § 10 WEG 1948, § 22 WEG 1975 und § 36 WEG 2002 stellen sich qualitativ als Ausgleich dafür dar, dass, solange Wohnungseigentum besteht (§ 35 Abs 2 WEG 2002), der Anspruch auf Aufhebung der Eigentumsgemeinschaft ausgeschlossen ist. (T1); Veröff: SZ 2010/104

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0082929

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2013

Dokumentnummer

JJR_19860618_OGH0002_0030OB00030_8600000_002