Rechtssatz RS0085907
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085907
Entscheidungsdatum
12.06.1991
Rechtssatz
Auch nach der Neufassung des § 19 FinStrG durch die FinStrGNov 1988, BGBl 1988/414, ist bei der Bemessung des Wertersatzes vom gemeinen Wert der den Verfall unterliegenden Gegenstände im Zeitpunkt der Tatbegehung als rechnerische Gesamtgröße (somit zugleich als Obergrenze der möglichen Strafe) auszugehen. Der Wortlaut der Abs 3 bis 6 zwingt nicht zu einer im Ergebnis von der bisherigen Judikatur grundsätzlich abweichenden Interpretation der neu gefaßten Vorschrift (ausdrückliche Ablehnung der Entscheidung 14 Os 114/89 und 15 Os6/90).Auch nach der Neufassung des Paragraph 19, FinStrG durch die FinStrGNov 1988, BGBl 1988/414, ist bei der Bemessung des Wertersatzes vom gemeinen Wert der den Verfall unterliegenden Gegenstände im Zeitpunkt der Tatbegehung als rechnerische Gesamtgröße (somit zugleich als Obergrenze der möglichen Strafe) auszugehen. Der Wortlaut der Absatz 3 bis 6 zwingt nicht zu einer im Ergebnis von der bisherigen Judikatur grundsätzlich abweichenden Interpretation der neu gefaßten Vorschrift (ausdrückliche Ablehnung der Entscheidung 14 Os 114/89 und 15 Os6/90).
Entscheidungstexte
- 13 Os 23/90
Entscheidungstext OGH 19.12.1990 13 Os 23/90
Veröff: EvBl 1991/89 S 385 = RZ 1991/28 S 101
- 13 Os 31/91
Entscheidungstext OGH 12.06.1991 13 Os 31/91
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0085907
Dokumentnummer
JJR_19901219_OGH0002_0130OS00023_9000000_002