Rechtssatz RS0085938
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085938
Entscheidungsdatum
19.12.1990
Rechtssatz
Nach der Neufassung der Wertersatzbestimmungen durch die FinStrGNov 1988 kann von einer grundsätzlichen Kommensurabilität von Geldstrafen und Wertersatzstrafen nicht mehr gesprochen werden. Die Strafbemessungsgrundsätze kommen (gemäß § 19 Abs 6 FinStrG nF) nur bei der Aufteilung des Wertersatzes auf Mehrere (§ 19 Abs 4 FinStrG nF) und im Rahmen der Mißverhältnisregel (§ 19 Abs 5 FinStrG nF) zum Tragen und sind daher nicht mehr als allgemeine Kriterien für die Bemessung von Wertersatzstrafen schlechthin anzusehen.Nach der Neufassung der Wertersatzbestimmungen durch die FinStrGNov 1988 kann von einer grundsätzlichen Kommensurabilität von Geldstrafen und Wertersatzstrafen nicht mehr gesprochen werden. Die Strafbemessungsgrundsätze kommen (gemäß Paragraph 19, Absatz 6, FinStrG nF) nur bei der Aufteilung des Wertersatzes auf Mehrere (Paragraph 19, Absatz 4, FinStrG nF) und im Rahmen der Mißverhältnisregel (Paragraph 19, Absatz 5, FinStrG nF) zum Tragen und sind daher nicht mehr als allgemeine Kriterien für die Bemessung von Wertersatzstrafen schlechthin anzusehen.
Entscheidungstexte
- 14 Os 114/89
Entscheidungstext OGH 06.02.1990 14 Os 114/89
Veröff: EvBl 1990/108 S 480 = RZ 1990/79 S 178 (kritisch Harbich)
- 15 Os 6/90
Entscheidungstext OGH 03.04.1990 15 Os 6/90
Veröff: JBl 1991,55
- 13 Os 23/90
Entscheidungstext OGH 19.12.1990 13 Os 23/90
Gegenteilig; Veröff: EvBl 1991/89 S 385 = RZ 1991/28 S 101
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0085938
Dokumentnummer
JJR_19900206_OGH0002_0140OS00114_8900000_001