Rechtssatz RS0085974
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085974
Entscheidungsdatum
05.08.2026
Rechtssatz
Die rechtsirrige Anwendung oder Nichtanwendung der § 31 StGB; § 21 Abs 3 und Abs 4 FinStrG stellt eine offenbar unrichtige Beurteilung für die Strafbemessung entscheidender Tatsachen dar und kann daher mit Nichtigkeitsbeschwerde aus § 281 Abs 1 Z 11 StPO angefochten werden.Die rechtsirrige Anwendung oder Nichtanwendung der Paragraph 31, StGB; Paragraph 21, Absatz 3 und Absatz 4, FinStrG stellt eine offenbar unrichtige Beurteilung für die Strafbemessung entscheidender Tatsachen dar und kann daher mit Nichtigkeitsbeschwerde aus Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO angefochten werden.
(Aus der Neufassung des § 281 Abs 1 Z 11 StPO durch das StRÄG 1987 abgeleitete implizite Ablehnung der früheren Rechtsprechung, wonach nur bei Überschreiten einer der in § 31 Abs 1 StGB beziehungsweise § 21 Abs 3 FinStrG zwingend angeordneten Grenzen Nichtigkeit angenommen wurde; vgl auch 14 Os 22/95).(Aus der Neufassung des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO durch das StRÄG 1987 abgeleitete implizite Ablehnung der früheren Rechtsprechung, wonach nur bei Überschreiten einer der in Paragraph 31, Absatz eins, StGB beziehungsweise Paragraph 21, Absatz 3, FinStrG zwingend angeordneten Grenzen Nichtigkeit angenommen wurde; vergleiche auch 14 Os 22/95).
Entscheidungstexte
- 14 Os 108/95
Entscheidungstext OGH 08.08.1995 14 Os 108/95
- 13 Os 68/02
Entscheidungstext OGH 16.10.2002 13 Os 68/02
nur: Die rechtsirrige Anwendung oder Nichtanwendung der § 31 StGB; § 21 Abs 3 und Abs 4 FinStrG stellt eine offenbar unrichtige Beurteilung für die Strafbemessung entscheidender Tatsachen dar und kann daher mit Nichtigkeitsbeschwerde aus § 281 Abs 1 Z 11 StPO angefochten werden. (T1)
- 11 Os 36/04
Entscheidungstext OGH 25.05.2004 11 Os 36/04
Auch; nur T1
- 15 Os 10/06v
Entscheidungstext OGH 16.03.2006 15 Os 10/06v
Auch; nur T1
- 15 Os 95/07w
Entscheidungstext OGH 22.11.2007 15 Os 95/07w
Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine Bedachtnahme auf ein voriges Urteil gemäß §§ 31, 40 StGB. Das Geschworenengericht ist von einem zu weiten Strafrahmen ausgegangen und hat seine Strafbefugnis überschritten, sodass Nichtigkeit nach § 345 Abs 1 Z 13 erster Fall StPO vorliegt (Mayerhofer StGB5 § 31 Rz 82; WK-StPO § 281 Rz 670). (T2)
- 13 Os 123/08z
Entscheidungstext OGH 01.10.2008 13 Os 123/08z
Auch; Beisatz: Die Nichtanwendung des § 31 StGB bewirkt Nichtigkeit aus Z 11 erster Fall (WK-StPO § 281 Rz 670). (T3)
- 12 Os 130/12b
Entscheidungstext OGH 11.04.2013 12 Os 130/12b
Auch
- 13 Os 96/14p
Entscheidungstext OGH 15.04.2015 13 Os 96/14p
Auch
- 13 Os 57/15d
Entscheidungstext OGH 30.06.2015 13 Os 57/15d
Auch
- 12 Os 131/17g
Entscheidungstext OGH 21.06.2018 12 Os 131/17g
Vgl
- 15 Os 142/21b
Entscheidungstext OGH 07.04.2022 15 Os 142/21b
Vgl; Beis wie T3
- 12 Os 18/26b
Entscheidungstext OGH 05.08.2026 12 Os 18/26b
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0085974
Zuletzt aktualisiert am
25.09.2026
Dokumentnummer
JJR_19950808_OGH0002_0140OS00108_9500000_001