Rechtssatz RS0086058
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0086058
Entscheidungsdatum
31.07.1992
Norm
FinStrG §4 Abs2
FinStrG aF §19
FinStrG nF §19
Rechtssatz
Die frühere (vor FinStrGNov 1988) Wertersatzregelung ist namentlich in den Fällen des § 19 Abs 1 lit a und b FinStrG in ihrer Gesamtauswirkung für den Täter günstiger, weil darnach eine Mißverhältnisschranke nicht besteht und das Gericht bei Bemessung der Wertersatzstrafe in seinem Ermessen nach unten solcherart nicht beschränkt ist.Die frühere (vor FinStrGNov 1988) Wertersatzregelung ist namentlich in den Fällen des Paragraph 19, Absatz eins, Litera a und b FinStrG in ihrer Gesamtauswirkung für den Täter günstiger, weil darnach eine Mißverhältnisschranke nicht besteht und das Gericht bei Bemessung der Wertersatzstrafe in seinem Ermessen nach unten solcherart nicht beschränkt ist.
Entscheidungstexte
- 14 Os 114/89
Entscheidungstext OGH 06.02.1990 14 Os 114/89
Veröff: EvBl 1990/108 S 480 = RZ 1990/79 S 178 (Harbich)
- 15 Os 6/90
Entscheidungstext OGH 03.04.1990 15 Os 6/90
Veröff: JBl 1991,55
- 15 Os 128/90
Entscheidungstext OGH 18.12.1990 15 Os 128/90
Vgl auch
- 13 Os 23/90
Entscheidungstext OGH 19.12.1990 13 Os 23/90
Gegenteilig; Veröff: EvBl 1991/89 S 385 = RZ 1991/28 S 101
- 13 Os 127/91
Entscheidungstext OGH 18.03.1992 13 Os 127/91
Gegenteilig
- 16 Os 62/91
Entscheidungstext OGH 31.07.1992 16 Os 62/91
Gegenteilig
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0086058
Dokumentnummer
JJR_19900206_OGH0002_0140OS00114_8900000_003