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Rechtssatz RS0086755×

Rechtssatz RS0086755

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0086755

Entscheidungsdatum

04.06.2024

Rechtssatz

Da es sich bei Paragraph 89, ASVG um eine Bestimmung handelt, die das Ruhen eines erworbenen Leistungsanspruches anordnet, verbietet sich eine ausdehnende Auslegung, so dass unter den Begriff Freiheitsstrafe im Sinne des Paragraph 89, Absatz eins, Ziffer eins, ASVG nur eine Strafhaft fällt, nicht jedoch eine Untersuchungshaft, auch wenn diese nachträglich auf die verhängte Freiheitsstrafe angerechnet wird.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 24/95
    Entscheidungstext OGH 19.09.1995 10 ObS 24/95
    Veröff: SZ 68/170
  • 10 ObS 2/95
    Entscheidungstext OGH 20.09.1995 10 ObS 2/95
    Beisatz: Hier: § 58 GSVG (T1)
  • 10 ObS 190/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 10 ObS 190/95
    Beis wie T1
  • 10 ObS 214/97m
    Entscheidungstext OGH 15.10.1997 10 ObS 214/97m
    Veröff: SZ 70/207
  • 10 ObS 142/16d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 10 ObS 142/16d
    Auch; Beisatz: Flucht aus der Strafhaft ist als Verbüßen einer Freiheitsstrafe iSd § 89 Abs 1 Z 1 ASVG anzusehen. (T2)
  • 10 ObS 135/17a
    Entscheidungstext OGH 14.11.2017 10 ObS 135/17a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine ausdehnende Auslegung des § 90a Abs 1 ASVG. (T3)
  • 10 ObS 142/23i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.06.2024 10 ObS 142/23i
    vgl; Beisatz: Da Ausnahmebestimmungen im Allgemeinen nicht ausdehnend auszulegen sind, vertritt der Oberste Gerichtshof in ständiger Rechtsprechung die Ansicht, dass sich bei Bestimmungen, die das Ruhen eines erworbenen Leistungsanspruchs anordnen, eine ausdehnende Auslegung im Allgemeinen verbietet. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086755

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2024

Dokumentnummer

JJR_19950919_OGH0002_010OBS00024_9500000_001