Rechtssatz RS0086957
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0086957
Geschäftszahl
1Ob207/74; 6Ob715/77 (6Ob756/77); 3Ob532/85; 3Ob551/85; 8Ob562/85; 7Ob611/89
Entscheidungsdatum
06.07.1989
Norm
ABGB §148 C
AußStrG §16 BIII2b
Rechtssatz
Bei Beurteilung der Umstände, die für und gegen die Berufswahl des Kindes sprechen, handelt es sich weitgehend um die Beurteilung von Ermessensfragen, deren Lösung schon begrifflich nicht offenbar gesetzwidrig sein kann (EFSlg 14691, 16836 ua, zuletzt 3 Ob 42/74).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 207/74
Entscheidungstext OGH 04.12.1974 1 Ob 207/74
Veröff: EvBl 1975/143 S 294 = ÖA 1976,33
- 6 Ob 715/77
Entscheidungstext OGH 20.10.1977 6 Ob 715/77
- 3 Ob 532/85
Entscheidungstext OGH 27.03.1985 3 Ob 532/85
Beisatz: Eine offenbare Gesetzwidrigkeit könnte nur dann vorliegen, wenn dies in Mißachtung des Grundprinzipes des Kindeswohles oder unter Ermessensmißbrauch (Willkür) erfolgt wäre. (T1)
- 3 Ob 551/85
Entscheidungstext OGH 12.06.1985 3 Ob 551/85
Beisatz: Hier: Frage der weiteren, nach einer bereits abgeschlossenen, Berufsausbildung. (T2)
- 8 Ob 562/85
Entscheidungstext OGH 19.06.1985 8 Ob 562/85
- 7 Ob 611/89
Entscheidungstext OGH 06.07.1989 7 Ob 611/89
Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0086957
Dokumentnummer
JJR_19741204_OGH0002_0010OB00207_7400000_002