Rechtssatz RS0087393
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0087393
Entscheidungsdatum
15.11.1989
Rechtssatz
Diese Bestimmung begrenzt generell das Höchstmaß der Freiheitsstrafe bei allen Finanzvergehen, deren Ahndung nicht dem Gericht vorbehalten (§ 53 Abs 1 und Abs 2 FinStrG) ist, auf drei Monate. Fallen daher Finanzvergehen nur wegen eines Zusammenhanges (§ 53 Abs 3 und Abs 4 FinStrG) in die gerichtliche Zuständigkeit, so bewirkt diese Kompetenzverschiebung keine Veränderung der Strafdrohung.Diese Bestimmung begrenzt generell das Höchstmaß der Freiheitsstrafe bei allen Finanzvergehen, deren Ahndung nicht dem Gericht vorbehalten (Paragraph 53, Absatz eins und Absatz 2, FinStrG) ist, auf drei Monate. Fallen daher Finanzvergehen nur wegen eines Zusammenhanges (Paragraph 53, Absatz 3 und Absatz 4, FinStrG) in die gerichtliche Zuständigkeit, so bewirkt diese Kompetenzverschiebung keine Veränderung der Strafdrohung.
Entscheidungstexte
- 10 Os 150/84
Entscheidungstext OGH 10.12.1985 10 Os 150/84
Veröff: EvBl 1986/174 S 729 = SSt 56/95
- 12 Os 37/88
Entscheidungstext OGH 30.06.1988 12 Os 37/88
Veröff: SSt 59/46
- 14 Os 120/89
Entscheidungstext OGH 15.11.1989 14 Os 120/89
Veröff: SSt 60/76
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0087393
Dokumentnummer
JJR_19851210_OGH0002_0100OS00150_8400000_004