Rechtssatz RS0089271
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0089271
Entscheidungsdatum
27.04.2021
Rechtssatz
Für die Zurechnung einer Tatfolge bei Beteiligten kommt es gemäß § 7 Abs 2 StGB nicht darauf an, ob ein solcher Erfolg von der gemeinsamen Vorsatzbildung der Täter umfaßt oder sogar ausdrücklich vereinbart gewesen ist, sondern nur darauf, ob die besondere Auswirkung für den jeweiligen Tatbeteiligten im Rahmen der Tatplanung und Ausführung im Umfang eines Fahrlässigkeitsvorwurfs zumindest vorhersehbar war.Für die Zurechnung einer Tatfolge bei Beteiligten kommt es gemäß Paragraph 7, Absatz 2, StGB nicht darauf an, ob ein solcher Erfolg von der gemeinsamen Vorsatzbildung der Täter umfaßt oder sogar ausdrücklich vereinbart gewesen ist, sondern nur darauf, ob die besondere Auswirkung für den jeweiligen Tatbeteiligten im Rahmen der Tatplanung und Ausführung im Umfang eines Fahrlässigkeitsvorwurfs zumindest vorhersehbar war.
Entscheidungstexte
- 13 Os 113/87
Entscheidungstext OGH 15.10.1987 13 Os 113/87
- 15 Os 113/92
Entscheidungstext OGH 15.10.1992 15 Os 113/92
Vgl auch
- 14 Os 129/94
Entscheidungstext OGH 29.11.1994 14 Os 129/94
Vgl auch
- 13 Os 130/95
Entscheidungstext OGH 18.10.1995 13 Os 130/95
Vgl auch
- 12 Os 8/04
Entscheidungstext OGH 27.05.2004 12 Os 8/04
Auch
- 11 Os 30/21b
Entscheidungstext OGH 27.04.2021 11 Os 30/21b
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0089271
Zuletzt aktualisiert am
22.06.2021
Dokumentnummer
JJR_19871015_OGH0002_0130OS00113_8700000_001