Rechtssatz RS0089693
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0089693
Entscheidungsdatum
25.09.2001
Rechtssatz
Bestimmungstäterschaft erfordert in subjektiver Hinsicht ein vorsätzliches Handeln im Sinn des § 5 Abs 1 StGB.Bestimmungstäterschaft erfordert in subjektiver Hinsicht ein vorsätzliches Handeln im Sinn des Paragraph 5, Absatz eins, StGB.
Entscheidungstexte
- 11 Os 150/87
Entscheidungstext OGH 22.12.1987 11 Os 150/87
- 14 Os 163/92
Entscheidungstext OGH 02.03.1993 14 Os 163/92
Vgl auch
- 15 Os 75/93
Entscheidungstext OGH 19.08.1993 15 Os 75/93
Vgl; Beisatz: Auch im Fall der Verneinung der Möglichkeit einer fahrlässigen Bestimmungstäterschaft kann ein Täter, der bloß fahrlässig dafür ursächlich wird, daß ein anderer eine strafbedrohte Handlung begeht, hiedurch ein Fahrlässigkeitsdelikt als unmittelbarer Täter zu verantworten haben (Leukauf-Steininger aaO RdZ 34, Fabrizy aaO RdZ 55). (T1)
- 15 Os 51/94
Entscheidungstext OGH 26.05.1994 15 Os 51/94
Beisatz: Es sei denn, das Delikt, zu dem ein anderer bestimmt werden soll, erfordert einen spezifizierten Vorsatz. (T2)
- 13 Os 112/94
Entscheidungstext OGH 14.12.1994 13 Os 112/94
Vgl auch; Beisatz: Der Bestimmungstäter muß mit dem für das angesonnene Delikt geforderten Tatvorsatz handeln, in seiner Person muß dessen subjektiver Tatbestand zur Gänze erfüllt sein. (T3)
- 14 Os 148/00
Entscheidungstext OGH 25.09.2001 14 Os 148/00
Vgl auch; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0089693
Dokumentnummer
JJR_19871222_OGH0002_0110OS00150_8700000_001