Rechtssatz RS0090633
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0090633
Entscheidungsdatum
29.09.2025
Rechtssatz
Die Worte "oder andere persönliche Nachteile" in § 16 Abs 2 UWG ermöglichen die Berücksichtigung des äußeren Persönlichkeitsschadens, also eine Abgeltung für die Herabsetzung der sozialen Wertstellung der betroffenen juristischen Person innerhalb der Gemeinschaft bei der Bemessung der Geldbuße.Die Worte "oder andere persönliche Nachteile" in Paragraph 16, Absatz 2, UWG ermöglichen die Berücksichtigung des äußeren Persönlichkeitsschadens, also eine Abgeltung für die Herabsetzung der sozialen Wertstellung der betroffenen juristischen Person innerhalb der Gemeinschaft bei der Bemessung der Geldbuße.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 49/95
Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 49/95
Veröff: SZ 68/177
- 5 Ob 234/10p
Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 234/10p
Vgl; Beisatz: „erlittenes Ungemach“ in § 8 Abs 3 MRG; siehe RS0127002. (T1); Veröff: SZ 2011/66
- 4 Ob 91/24x
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.02.2025 4 Ob 91/24x
vgl; Beisatz: Ob die Voraussetzungen für den Zuspruch immateriellen Schadenersatzes nach § 16 Abs 2 UWG (idF BGBl I Nr 448/1984) vorliegen, richtet sich regelmäßig nach den Umständen des Einzelfalls und bildet - abgesehen vom Fall einer gravierenden Fehlbeurteilung - keine erhebliche Rechtsfrage. (T2)
- 4 Ob 116/25z
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.09.2025 4 Ob 116/25z
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0090633
Zuletzt aktualisiert am
19.11.2025
Dokumentnummer
JJR_19951010_OGH0002_0040OB00049_9500000_002