Rechtssatz RS0090662
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0090662
Entscheidungsdatum
19.04.1994
Rechtssatz
Einheitlicher Tatentschluß und entsprechende Tatbildverwirklichung, vorliegend gegen ein und dasselbe Opfer in Fortsetzungszusammenhang, dem solcherart die Deliktswiederholung immanent ist, schließen die auf Erzielung einer fortlaufenden, zumindest für längere Zeit wirkenden Einnahme gerichtete Absicht (§ 5 Abs 2 StGB) des Täters nicht aus.Einheitlicher Tatentschluß und entsprechende Tatbildverwirklichung, vorliegend gegen ein und dasselbe Opfer in Fortsetzungszusammenhang, dem solcherart die Deliktswiederholung immanent ist, schließen die auf Erzielung einer fortlaufenden, zumindest für längere Zeit wirkenden Einnahme gerichtete Absicht (Paragraph 5, Absatz 2, StGB) des Täters nicht aus.
Entscheidungstexte
- 11 Os 194/81
Entscheidungstext OGH 31.03.1982 11 Os 194/81
Veröff: ÖJZ-LSK 1982/103
- 11 Os 132/86
Entscheidungstext OGH 28.10.1986 11 Os 132/86
Vgl auch
- 10 Os 39/87
Entscheidungstext OGH 19.01.1988 10 Os 39/87
Vgl auch; Beisatz: Fortsetzungszusammenhang schließt Gewerbsmäßigkeit (§ 38 Abs 1 lit a FinStrG) nicht aus. (T1)
- 11 Os 130/88
Entscheidungstext OGH 25.10.1988 11 Os 130/88
Vgl auch; Veröff: JBl 1989,261 = SSt 59/80
- 12 Os 39/93
Entscheidungstext OGH 27.05.1993 12 Os 39/93
Vgl auch
- 11 Os 18/94
Entscheidungstext OGH 19.04.1994 11 Os 18/94
Vgl; Beisatz: Verneinung der Gewerbsmäßigkeit begründenden Täterabsicht mit der Bejahung eines Fortsetzungszusammenhanges durchaus zu vereinbaren. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0090662
Dokumentnummer
JJR_19820331_OGH0002_0110OS00194_8100000_001