Rechtssatz RS0090681
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0090681
Geschäftszahl
12Os200/77; 11Os120/78; 11Os123/81; 12Os128/88; 13Os49/90 (13Os50/90)
Entscheidungsdatum
07.06.1990
Rechtssatz
Eine Vorverurteilung auf die gemäß §§ 31, 40 StGB Bedacht zu nehmen ist, hindert nicht den Milderungsgrund des § 34 Z 2 (oder 18) StGB, weil durch die gesonderte Aburteilung einer Tat keine Schlechterstellung des Täters erfolgen darf.Eine Vorverurteilung auf die gemäß Paragraphen 31, 40, StGB Bedacht zu nehmen ist, hindert nicht den Milderungsgrund des Paragraph 34, Ziffer 2, (oder 18) StGB, weil durch die gesonderte Aburteilung einer Tat keine Schlechterstellung des Täters erfolgen darf.
Entscheidungstexte
- 12 Os 200/77
Entscheidungstext OGH 02.03.1978 12 Os 200/77
- 11 Os 120/78
Entscheidungstext OGH 14.11.1978 11 Os 120/78
Ähnlich; Beisatz: Milderungsgrund des § 34 Z 2 StGB, weil eine Verurteilung auf die gemäß § 31, 40 StGB Bedacht zu nehmen ist, nicht als Vorstrafe zu werten ist. (T1)
- 11 Os 123/81
Entscheidungstext OGH 20.01.1982 11 Os 123/81
Vgl auch
- 12 Os 128/88
Entscheidungstext OGH 13.10.1988 12 Os 128/88
Vgl aber; Beisatz: Bei einer sich aus den Akten ergebenden, wenngleich erst nach dem angefochtenen Urteil rechtskräftig festgestellten laufenden einschlägigen Deliquenz fehlt die weitere Voraussetzung des § 34 Z 2 StGB, daß die Tat mit dem sonstigen Verhalten in Widerspruch steht. (T2)
- 13 Os 49/90
Entscheidungstext OGH 07.06.1990 13 Os 49/90
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0090681
Dokumentnummer
JJR_19780302_OGH0002_0120OS00200_7700000_004