Rechtssatz RS0091291
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091291
Entscheidungsdatum
21.08.2002
Norm
SGG §12 Abs1 IA
SGG §12 Abs2 IIA
SGG §12 Abs2 IIB
SGG §24a
Rechtssatz
Die Privilegierung der Unrechtsfolge unter der Voraussetzung des zweiten Satzes des § 12 Abs 2 SGG hebt die rechtliche Unterstellung der Tat unter diese Gesetzesstelle nicht auf. Die Strafbarkeit eines eintätig zusammentreffenden Finanzvergehens wird in einem solchen Fall daher nicht gemäß dem § 24 a SGG aufgehoben.Die Privilegierung der Unrechtsfolge unter der Voraussetzung des zweiten Satzes des Paragraph 12, Absatz 2, SGG hebt die rechtliche Unterstellung der Tat unter diese Gesetzesstelle nicht auf. Die Strafbarkeit eines eintätig zusammentreffenden Finanzvergehens wird in einem solchen Fall daher nicht gemäß dem Paragraph 24, a SGG aufgehoben.
Entscheidungstexte
- 11 Os 101/91
Entscheidungstext OGH 29.10.1991 11 Os 101/91
Veröff: EvBl 1992/63 S 276
- 14 Os 82/93
Entscheidungstext OGH 25.05.1993 14 Os 82/93
nur: Die Privilegierung der Unrechtsfolge unter der Voraussetzung des zweiten Satzes des § 12 Abs 2 SGG hebt die rechtliche Unterstellung der Tat unter diese Gesetzesstelle nicht auf. (T1)
- 13 Os 126/95
Entscheidungstext OGH 06.12.1995 13 Os 126/95
nur T1
- 13 Os 183/95
Entscheidungstext OGH 06.03.1996 13 Os 183/95
- 13 Os 97/97
Entscheidungstext OGH 09.07.1997 13 Os 97/97
nur T1
- 13 Os 88/02
Entscheidungstext OGH 21.08.2002 13 Os 88/02
Vgl aber; Beisatz: Diese Judikatur ist mit Blick auf die sämtliche Fälle des §28 SMG erfassende Nachfolgeregelung des §33 SMG überholt. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0091291
Dokumentnummer
JJR_19911029_OGH0002_0110OS00101_9100000_003