Rechtssatz RS0091692
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091692
Entscheidungsdatum
06.08.1996
Rechtssatz
Der Unrechtsgehalt einer Urkundenfälschung wird durch den Unrechtsgehalt eines Vermögensdeliktes - vom Fall des § 147 Abs 1 Z 1 StGB abgesehen nicht miterfaßt, sodaß Konsumtion nicht anzunehmen ist, auch wenn die Fälschung zur Deckung des Vermögensdeliktes verübt wurde.Der Unrechtsgehalt einer Urkundenfälschung wird durch den Unrechtsgehalt eines Vermögensdeliktes - vom Fall des Paragraph 147, Absatz eins, Ziffer eins, StGB abgesehen nicht miterfaßt, sodaß Konsumtion nicht anzunehmen ist, auch wenn die Fälschung zur Deckung des Vermögensdeliktes verübt wurde.
Entscheidungstexte
- 11 Os 108/82
Entscheidungstext OGH 08.09.1982 11 Os 108/82
Veröff: SSt 53/55
- 12 Os 103/86
Entscheidungstext OGH 09.10.1986 12 Os 103/86
- 13 Os 74/94
Entscheidungstext OGH 08.06.1994 13 Os 74/94
- 15 Os 192/94
Entscheidungstext OGH 09.03.1995 15 Os 192/94
- 11 Os 47/96
Entscheidungstext OGH 06.08.1996 11 Os 47/96
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0091692
Dokumentnummer
JJR_19820908_OGH0002_0110OS00108_8200000_001