Rechtssatz RS0091751
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091751
Entscheidungsdatum
11.06.1996
Rechtssatz
Eine Verführung (Verleitung) eines anderen zur Tat ist dann nicht gesondert als erschwerend zu werten, wenn gerade darin der ausschließliche Schuldvorwurf liegt.
Entscheidungstexte
- 16 Os 1/89
Entscheidungstext OGH 21.04.1989 16 Os 1/89
- 14 Os 51/91
Entscheidungstext OGH 02.07.1991 14 Os 51/91
Vgl aber
- 15 Os 69/91
Entscheidungstext OGH 26.09.1991 15 Os 69/91
Vgl
- 15 Os 182/93
Entscheidungstext OGH 17.02.1994 15 Os 182/93
Vgl aber; Beisatz: Die schuldspruchmäßige Qualifikation der Tat als Bestimmungstäterschaft hindert ebensowenig die Heranziehung des Erschwerungsgrundes des § 33 Z 3 oder 4 StGB wie die schuldspruchmäßige Qualifikation einer Tat als Versuch nach § 15 StGB die Heranziehung des Milderungsgrundes des § 34 Z 13 StGB. (T1)
- 15 Os 172/94
Entscheidungstext OGH 09.02.1995 15 Os 172/94
Vgl aber; Beisatz: Die Verführung eines anderen zur Begehung einer Straftat wirkt auch für den Bestimmungstäter stets erschwerend. (T2)
- 14 Os 80/96
Entscheidungstext OGH 11.06.1996 14 Os 80/96
Dagegen
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0091751
Dokumentnummer
JJR_19890421_OGH0002_0160OS00001_8900000_002