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Rechtssatz RS0093311×

Rechtssatz RS0093311

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0093311

Geschäftszahl

13Os29/90; 17Os20/17w

Entscheidungsdatum

12.12.2017

Rechtssatz

Einem - bei Betrug zur für die Vermögensschädigung kausalen Irreführung verwendeten, falschen - Kreditkartenbeleg kommt die Eignung einer Absichtsurkunde (Paragraph 74, Ziffer 7, StGB), dh einer schriftlich verkörperten, zu rechtserheblichen Zwecken errichteten und ihren Aussteller erkennen lassenden Gedankenerklärung zu, wird doch mit der Unterzeichnung des Kreditkartenbeleges die Ermächtigung des Kartenausstellers, bei Vorlage des Beleges den ausgewiesenen Betrag zu bezahlen, ebenso wie die Verpflichtung des Karteninhabers zur Schadloshaltung ersichtlich gemacht.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 29/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 13 Os 29/90
  • 17 Os 20/17w
    Entscheidungstext OGH 12.12.2017 17 Os 20/17w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0093311

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19900510_OGH0002_0130OS00029_9000000_001